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Waldspaziergang im Schwerter Wald

 

25.03.2017

 

Sonne, blauer Himmel und dazu milde 14 Grad - Bei so einem Traumwetter muss man einfach raus und in die Natur. So geht es - am frühen Samstagnachmittag - für meine Familie und mich auf in den Schwerter Wald. Während meine Frau uns ein leckeres Lunch-Paket schnürrt, bewaffne ich mich mit meiner Kamera. Meine P900 aus der Coolpix-Serie von Nikon wird uns und mich auf unserer Tour begleiten.


Wir starten am "Freischütz". Von dort wollen wir dem Wanderweg A2 folgen. Doch das ist gar nicht so einfach. Aus den Wanderkarten, die in Schaukästen am Waldeingang ausgehängt sind, erschließt sich mir nur schwer, wo wir lang müssen. Zum Glück gibt es aber auch immer wieder Hinweisschilder an den Bäumen.

 

Wanderweg A2 - Ein Hinweisschild auf dem Baum sagt: "Hier bist du richtig"

 

Am Anfang unserer Wanderung kommen uns immer wieder andere Spaziergänger entgegen. Viele von ihnen haben - so wie auch wir - ihren Hund dabei. Der Wald ist ein Paradies für vierbeinige Schnüffelnasen. Auch unsere Mia fühlt sich hier richtig wohl und hat jede Menge Spaß.

Umso tiefer wir allerdings in den Wald kommen, desto weniger Menschen hören oder sehen wir. Fast könnte man glau-ben, wir seien von der Welt verlassen, ganz alleine hier.

 

Breite aber einsame Waldwege im Schwerter Wald

 

Tiere sieht man keine, aber man hört sie. Das Schwitschern der Vögel begleitet es von der ersten bis zur letzten Minute. Die so friedvolle und ruhige Stimmung des Waldes ist Balsam für die Seele. Raus aus dem Alltag, den Stress vergessen, einfach herrlich. Nur, was ist eigentlich, wenn hier jemanden etwas passiert? Ich stelle mir vor, jemand fällt und bricht sich das Bein, was dann? Wie sollen Helfern so einen Menschen hier im "Nichts" finden? Meine Frage wird mir etwas später beantwortet werden.

 

Zunächst passieren wir einen Gedenkstein, der an die Zeche "Josephine" von 1859 erinnert. Der Stein ist so mit Grün überzogen, dass wir nur durch das Rufen unserer Tochter auf ihn aufmerksam werden.
 

Gedenken an vergangene Zeiten: Zwischen 1856 und 1896 förderte die Zeche "Josephine" Eisenerz

 

Hier stoßen wir auch wieder auf andere Wanderer. Hinter uns läuft eine Frau mit zwei kleinen Kindern, vor uns sehen wir eine junge Frau die auf einem Pferd den Wald durchquert.

Niclas entscheidet sich für eine kurze Pause auf einer Bank und hier erhalte ich nun - ganz unverhofft - Antwort auf meine Frage, wie man im Wald gefunden werden soll, wenn man einen  Unfall hat. Die Bänke des Waldes sind speziell beschriftet, so dass jedes Notfall-Team genau weiß, wo es hin muss. Eine - wie ich finde - sehr gute Sache.

 

Dank solcher Tafeln wird man im Wald schnell gefunden wenn man Hilfe braucht.

 

Unser Wanderung führt uns nun weg von den breiten und großen Wegen. Es geht noch tiefer hinein in den Wald.

Meine Frau schmunzelt als sie an einem Baum ein Fahrradschloss sieht. Wer mag das dort angebracht haben und warum? Ein Pilzsammler vielleicht, der hier regelmässig unterwegs ist? Oder, hat es irgendwer hier einfach nur vergessen? Schon seltsam irgendwie. Mitten im tiefen Wald ein Baum mit einem Schloss!

 

 

Was mag der Grund für ein Fahrradschloss im Wald sein?

 

Laut unserer Wegbeschreibung soll nun irgendwo ein Bach auftauchen! Doch wie so vieles - was wir eigentlich sehen sollen - scheint auch dieser an uns vorbeigelaufen zu sein. Möglicherweise ist es aber auch jener kleine Pfard, der sich plötzlich rechts neben uns zeigt. Wirklich sicher sind wir uns nicht.

 

Ist das der Bach der an unserem Weg liegen soll?

 

Eines steht jedenfalls fest. Wer hier wandert, der braucht gute Beine und der darf keine Höhenangst haben. Rechts des Weges geht es doch recht steil in die Tiefe. Mit der Kamera in der Hand ist hier beim Laufen eine gewisse "Vorsicht" durchaus angebracht und ratsam.

 

 

Trotz engen Weges und eines tiefen Abgrundes hat unsere Tochter Spaß! Sie hat auf der linken Seite einen Baumstamm entdeckt und versucht nun mit aller Macht diesen zu besteigen. Sie wird daran allerdings scheitern.

 

Da muss man doch irgendwie raufkommen, oder nicht? Unsere Natalie hat Spaß.

 

Nach einem - durchaus bemerkenswerten - "Hoch und Runter" des Weges - kommen wir zurück in die Zivilisation. Plötzlich ist es regelrecht laut um uns herum. Man hört Menschen lachen und reden. Fahrradfahrer kommen uns entgegen und links von uns befindet sich ganz überraschend die B236. Das ist jene Landstraße über die wir den Wald vor knapp zwei Stunden auch mit dem Auto erreicht haben.

 

So kann man sich von engen und kleinen Wegen täuschen lassen. Zeitweise hatte ich das Gefühl, wir seien ganz weit von Schwerte entfernt. In Wirklichkeit waren wir das aber nie.


Und wie war das Fotografieren?

Ich hatte sehr viel Spaß heute. Mit seinen vielen Farben und Lichtern ist der Wald ein echtes Paradies für Fotografen. Das Sonnenlicht wird von den Bäumen auf  so herrliche Art und Weise gebündelt, so dass es sich für Mensch und Kamera gefahrlos auf den Sensor zaubern lässt. Meine P900 hat mich auch heute nicht enttäuscht, sondern eine wirklich gute und tolle Figur gemacht.

Alles in einem, ein richtig toller Tag für meine Familie und mich als Fotografen.

 

 

 

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