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Natalies Seite

Wenn der Nachwusch fotografiert

05.04.2018

 

Was für ein grauer und kalter Tag hier in Schwerte. Zum Abgewöhnen. Ganz besonders für meine Tochter. Die sitzt in ihrem Zimmer, langweilt sich und weiß so gar nichts mit sich anzufangen. Wie schön, dass der Papa da eine rettende Idee für sie hat.

 

Schon seit ihrer frühsten Kindheit begeistert sich Natalie für die Fotografie. Sie liebt es, vor der Kamera zu stehen, hat aber auch große Freude daran, selber zu fotografieren! 

Also, soll sich doch heute mal ihr Handy greifen und damit in der Stadt auf Suche nach Fotomotiven gehen. Das lässt sich Natalie nicht zwei Mal sagen und macht sich sogleich auf den Weg.

 

 

 

Ihr erstes Bild ist das der Pannekaukenfrau. Deren Statue befindet sich in der Schwerter-Fußgängerzone und ist in der ganzen Stadt bekannt. Auch ich habe sie schon mehrfach fotografiert und muss sagen, dass Bild der alten Dame aus Gußeisen ist meiner Tochter wirklich gut gelungen. Naja, sie ja auch ein tolles Vorbild *frechgrins*

 

 

Als Nächstes ist die Sankt Viktor Kirche auf dem Schwerter Markplatz an der Reihe! Es gibt wahrscheinlich kaum einen Schwerter, der dieses impulsante Bauwerk nicht auch schon einmal fotografiert hat. Auch ich war hier schon mehrfach unterwegs! Lassen wir das Bild für einen Moment auf uns wirken, bevor es weitergeht.

 

 

Direkt vor der Kirche befindet sich ein Brunnen. Auch den fotografiert Natalie sofort. Wie ruhig und verlassen alles hier wirkt. Wenn Mittwoch und Samstag die Bauern auf dem Wochenmarkt ihre Waren verkaufen ist an Brunnen und Kirche deutlich mehr los. 

 

 

Natalie scheint alte Bauwerke zu lieben. Der Stein mit den verschiedenen Wappen, doch recht versteckt gelegen und nicht gleich auf Anhieb zu finden, muss für sie einfach auf einem Foto festgehalten werden. Da kann man sagen was man will, meine Tochter hat einfach einen Riecher für gute Motive.

 

 

Zum krönenden Abschluß gibt es noch ein Blümchen. Danach geht es für Natalie glücklich und zufrieden wieder zurück nach Hause, gespannt darauf, was der Papa wohl zu ihren Bildern sagt.

 

Ja, und was sagt er? Was soll diese Seite überhaupt?

 

Nun, Natalie steht mit ihren gerade einmal neun Jahren noch ganz am Anfang ihrer Fotografie und natürlich, erwarte ich von ihr keine Meisterwerke. Aber, Natalie hat großes Interesse am Umgang mit der Kamera und, ich fände es völlig falsch, dieses nicht zu fördern! Ich freue mich, wenn meine Tochter ein Hobby für sich entdeckt, was mich selber auch schon seit Jahren begeistert und ihre Bilder können durchaus auch für andere Neulinge interessant sein, denn Natalie macht - was ganz logisch ist - typische Anfängerfehler. Auf diese möchte ich hier nun eingehen, so dass ihr dieses für euch vermeiden könnt.

 

Natalie fotografiert mit der Kamera ihres Handys. Das ist ein Samsung Prime und schafft stolze 8 Megapixel. Es ist natürlich aber kein Hig-End Gerät, wie etwa ein Iphone, mit dem sich echte Kunst erschaffen lässt. Bilder in durschnittlicher Qualität machte es dafür aber recht gut. Nur sehen die Fotos beim ersten Betrachten am Computer irgendwie seltsam aus. Es wirkt so, als lege ein "Nebel" auf den einzelnen Aufnahmen. Stellt sich nur die Frage, wo dieser herkommt. Ist es für das Handy draußen vielleicht zu dunkel gewesen oder kann das Prime, Aufnahme einfach nicht besser ablichten? Nein! Der Grund hierfür ist ein ganz anderer und er wird sofort sichtbar, als Natalie ihr Handy umdreht. Die kleine Linse des Prime ist schmutzig und beschlagen. Wir reinigen sie mit einem feuchten Tuch und machen danach ein Testbild. Ergebnis: Der Nebel ist verschwunden, die Aufnahme ist klar und hell in den Farben.

 

Eine beschmutzte Linse lässt jedes Foto scheitern, ganz egal ob es von einem Galaxy, Iphone oder - wie in Natalies Falle - von einem Prime gemacht wird. Deswegen mein Tipp: Vor dem Fotografieren immer die Linse prüfen und diese gegebenenfalls wie beschrieben reinigen! 

 

Natalie hat alle Bilder im Hochformat aufgenommen. Das ist nicht unbedingt vom Vorteil. Besser ist es, sich je nach Motiv zu entscheiden. Als grobe Faustregel gilt: Portraits, Türme und hohe Gebäude, immer im Hochformat, den Rest quer fotografieren. Der Kircheturm ist abgeschnitten, es sind aber auch noch Teile des Martkplatzes zu sehen. Hier ist zwar das Hochformat richtig, es wäre aber besser gewesen, mehr in die Höhe als in die Tiefe zu gehen. Das fehlende Turmstück irritiert und verwirrt. Der Brunnen wirkt gequetscht und klein, im Querformat wäre er viel mehr zur Geltung gekommen, das gleiche gilt für die Blume!


Ich hoffe, euch hat diese neue Seite bis hierher gefallen. Ich bin schon heute gespannt, was Natalie uns beim nächsten Mal präsentiert. 
 

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